07.10.2008 Mit Raumfahrttechnologie zum Weitsprung-Weltrekord
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Der deutsche Leichtathlet Wojtek Czyz, der mit einer durch
Raumfahrttechnologie optimierten Beinprothese läuft, erreichte bei den
Paralympics 2008 in Peking mit erstaunlichen 6,50 m einen neuen
Weltrekord und verbesserte die alte Bestmarke um 27 cm.
„Unser Ziel war, seine Leistung zu verbessern. Wir erkannten, dass ein
Verbindungswinkel, nämlich die L-förmige Klammer zwischen dem
Kniegelenk und dem Fußmodul, das größte Problem darstellte“, erläutert
Dr. Werner Dupont, Geschäftsführer von MST Aerospace.
„In Zusammenarbeit mit der deutschen Firma ISATEC haben wir eine neue L-förmige
Klammer entwickelt, wobei wir Materialien verwendeten, die aus dem
AMS (Alpha-Magnet-Spektrometer) stammten, einem Instrument, das in der ISS
installiert wird, um außerirdische Materie und Antimaterie zu untersuchen.“
Bei den vorherigen Paralympischen Spielen in Athen verwendete Czyz im Wettkampf eine durch Raumfahrttechnologie optimierte Beinprothese und gewann Gold über 100 m, 200 m und im Weitsprung. Nach diesem Erfolg wurde bei MST und der Spezialfirma für Ultraleichtmaterialien ISATEC weiter an der Verbesserung der Prothese gearbeitet.
Ein einteiliges Modul aus mit Kohlenstofffasern verstärktem Kunststoff erwies sich als beste Lösung für eine Sprintprothese, während die bisherige Konstruktion mit einer L-förmigen Klammer und einem Fußmodul beim Weitsprung am effektivsten war.
Quelle: http://www.esa.int/esaCP/SEMCWK9FTLF_Germany_2.html
Gesamter Artikel im Download-Bereich
„Unser Ziel war, seine Leistung zu verbessern. Wir erkannten, dass ein
Verbindungswinkel, nämlich die L-förmige Klammer zwischen dem
Kniegelenk und dem Fußmodul, das größte Problem darstellte“, erläutert
Dr. Werner Dupont, Geschäftsführer von MST Aerospace.
„In Zusammenarbeit mit der deutschen Firma ISATEC haben wir eine neue L-förmige
Klammer entwickelt, wobei wir Materialien verwendeten, die aus dem
AMS (Alpha-Magnet-Spektrometer) stammten, einem Instrument, das in der ISS
installiert wird, um außerirdische Materie und Antimaterie zu untersuchen.“
Bei den vorherigen Paralympischen Spielen in Athen verwendete Czyz im Wettkampf eine durch Raumfahrttechnologie optimierte Beinprothese und gewann Gold über 100 m, 200 m und im Weitsprung. Nach diesem Erfolg wurde bei MST und der Spezialfirma für Ultraleichtmaterialien ISATEC weiter an der Verbesserung der Prothese gearbeitet.
Ein einteiliges Modul aus mit Kohlenstofffasern verstärktem Kunststoff erwies sich als beste Lösung für eine Sprintprothese, während die bisherige Konstruktion mit einer L-förmigen Klammer und einem Fußmodul beim Weitsprung am effektivsten war.
Quelle: http://www.esa.int/esaCP/SEMCWK9FTLF_Germany_2.html
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