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Forschung im Test

ISATEC entwickelt bereits seit mehr als zehn Jahren diverse Detektoren für international kooperierende Forschergruppen im Bereich Hochenergiephysik. Bereits 1998 überzeugte die Konstruktion des AMS Forschungssatellit von ISATEC während eines 10-tägigen Shuttlefluges (STS91) der NASA. Aktuell: Umbau des Experiments und Erweiterung der Detektoren für den mehrjährigen, stationären Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS (AMS2).

Ein weiteres Beispiel: das CMS-Experiment (Compact Myon Solenoid). Das CMS-Experiment ist ein gigantischer Teilchendetektor, der am CERN bei Genf in einer von 4 Kavernen des 27 km im Umfang messenden Beschleunigerrings 100 m unter der Erdoberfläche installiert ist. Die Tragestruktur des CMS-Detektors wurde von der ISATEC in Zusammenarbeit mit dem 1. Physikalischen Institut der RWTH Aachen ausgelegt. "Compact" aufgrund des hohen Gewichts, der vergleichsweise aber geringen Ausmaße, "Muon“ beschreibt das Augenmerk auf den Nachweis von Myonen und "Solenoid" steht für den Typ der Magnetspule im Inneren – der weltweit größte supraleitende Magnet. Diese supraleitenden Magneten überzeugen durch ihre hohe Genauigkeit von 1000stel mm und sind ebenfalls im Konstruktions-Portfolio von ISATEC enthalten – ob für Atmosphären- oder irdische Experimente.

PEBS (Positron Elektron Ballon Spektrometer) ist ein Experiment der Hochenergiephysik zur direkten Messung des Positronenanteils in der kosmischen Strahlung. Hierzu wird ein Magnet-Detektor per Ballon auf 40 km Höhe gebracht. Das Experiment zielt auf die Klärung der Ursache für einen erhöhten Positronenfluss, die Messung der hochenergetischen Elektronenstrahlung und des Antiprotonenflusses bei hohen Energien.

Auch unterstützt ISATEC die Forschungsaktivitäten im Leichtbau – von Carbon-Drucktanks für Wasserstoff oder Erdgas für z. B. Busse über Kohlefasertanks für den Antrieb von Forschungsraketen bis hin zu Prothesen für Hochleistungssportler.